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PRIVATE PFLEGEVERSICHERUNG - Ihre Absicherung gegen ein unterschätztes Risiko

Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen, selbst in jungen Jahren. Fast immer kommen damit beträchtliche Kosten auf die Betroffenen zu, die von der gesetzlichen Pflegeversicherung jedoch nur zu einem kleineren Teil gedeckt werden. Wer hier mit einer privaten Pflegeversicherung vorsorgt, sichert sich und seine Angehörigen gegen eine drückende finanzielle Belastung ab.

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatten Männer hierzulande eine Lebenserwartung von etwa 47 Jahren, bei den Frauen waren es 51 Jahre. Heute liegen die Werte bei 78 bzw. 83 Jahren – Tendenz: weiter steigend. So positiv diese Entwicklung auch ist, bringt sie doch bedenkenswerte Aspekte mit sich. Denn mit dem Alter steigt das Risiko von körperlichen, geistigen (kognitiven) und seelischen (psychischen) Beeinträchtigungen. Als Resultat sind immer mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen.

Deutlich sichtbar wird diese Entwicklung an der Zahl derjenigen, die Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung erhalten: Von 2,32 Millionen im Jahr 2011 stieg sie auf 2,75 Millionen im Jahr 2016, zeigen Daten des Bundesministeriums für Gesundheit. Das entspricht einem Anstieg um fast 20 Prozent in nur fünf Jahren. Doch auch das machen die veröffentlichten Zahlen deutlich: Schon in jungen Jahren können Menschen als Folge von Unfällen oder Krankheiten auf Unterstützung im Alltag angewiesen sein. Zuletzt war fast jeder fünfte Pflegebedürftige jünger als 65 Jahre, hatte also noch nicht einmal das gesetzliche Rentenalter erreicht.

Ob ambulant, ob teil- oder vollstationär: Die würdevolle und qualifizierte Betreuung pflegebedürftiger Menschen kostet Geld. Zwar hat der Gesetzgeber in den 90er-Jahren die gesetzliche Pflegeversicherung eingeführt, diese ist jedoch von Anfang an nicht darauf ausgelegt, die oftmals beträchtlichen Kosten zu decken. So beträgt die Pflegepauschale im Höchstfall 2.005 Euro, während sich die tatsächlichen Gesamtkosten für die Pflege und Unterbringung auf 4.000 Euro und mehr belaufen können, und zwar Monat für Monat. Die Differenz muss von den Betroffenen und ihren Angehörigen aufgebracht werden.

Pflegebedürftigkeit führt also zu einer erheblichen finanziellen Belastung, die in der Regel über mehrere Jahre besteht. Viele Familien mit einem zu pflegenden Angehörigen sind als Folge ihrerseits auf Unterstützung durch das Sozialamt angewiesen. Gleichzeitig werden mühsam erarbeitete finanzielle und materielle Werte aufgezehrt, die eigentlich zur Weitergabe an die nachfolgende Generation gedacht waren.

Mit dem Abschluss einer privaten Pflegeversicherung haben Sie und Ihre Angehörigen die gute Gewissheit, dass im Fall einer Pflegebedürftigkeit die erhebliche Belastung abgefangen wird. Dabei haben Sie die Auswahl zwischen verschiedenen Lösungen. Als Ihr unabhängiger Versicherungsmakler stehen wir von Securess an Ihrer Seite und finden gemeinsam mit Ihnen das Angebot, das optimal zu Ihrer Gesundheit und Ihrer Einkommenssituation passt!

Auch mit der jüngsten Änderung der Pflegegesetzgebung im Jahr 2017 hat sich nichts daran geändert, dass eine Pflegebedürftigkeit oft mit einer hohen finanziellen Belastung für die Betroffenen und ihre Familien einhergeht. Die Tabelle zeigt beispielhaft die Situation bei vollstationärer Versorgung, zur Vereinfachung wurden die Werte gerundet.

Die Pflegebedürftigkeit wird in Pflegegraden gemessen – diese Einstufung entscheidet auch über die Höhe der staatlichen Pflegepauschale. Maßgeblich ist der von einem Gutachter ermittelte Verlust an Selbstständigkeit in den sechs Lebensbereichen Mobilität, kognitive & kommunikative Fähigkeiten, Verhalten und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen sowie Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte.

 

 

Schon heute kommt die gesetzliche Sozialversicherung nur für einen Teil der Pflegekosten auf. Gleichzeitig steigt die Zahl der pflegebedürftigen Leistungsempfänger immer weiter – und das langfristig, wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes zeigen.

Ein Moment der Unachtsamkeit, ein Schlaganfall, eine schleichende Erkrankung: Pflegebedürftigkeit kann viele Ursachen haben. In Deutschland sind Männer und Frauen für durchschnittlich sechs bzw. sieben
Jahre pflegebedürftig. Dabei ist das Ausmaß, in dem die Betroffenen auf Unterstützung im Alltag angewiesen sind, höchst individuell – wie auch die resultierende seelische, zeitliche und finanzielle Belastung für ihre Angehörigen.

Beispiel: Pflegegrad 1

Brigitte H. ist 54 Jahre alt. Vor Kurzem wurde bei ihr die Parkinsonsche Krankheit diagnostiziert, sie kann jedoch noch viele Tätigkeiten selbstständig erledigen. Zuhause wird sie von einem ambulanten Pflegedienst und von ihrer berufstätigen Tochter unterstützt, eine Haushaltshilfe kommt zweimal wöchentlich zum Putzen und Wäschewaschen.

Monatliche Kosten: 524 Euro

Beispiel: Pflegegrad 3

Susanne S. ist 75 Jahre alt. Schon vor Jahrzehnten ist bei ihr Multiple Sklerose ausgebrochen, nun kommt noch eine beginnende Demenz hinzu. Zuhause wird sie von ihrer Tochter betreut, außerdem hilft ein
ambulanter Pflegedienst bei der täglichen Körperpflege. Um ihre Tochter zu entlasten, besucht Frau S. zweimal in der Woche eine Demenz-Betreuungsgruppe.

Monatliche Kosten: 2.173 Euro

Beispiel: Pflegegrad 5

Walter F. ist 68 Jahre alt und vor drei Jahren bei Glatteis gestürzt. Eine große Platzwunde am Kopf wurde im Krankenhaus versorgt. Aufgrund einer starken Hirnblutung kam es wenig später jedoch zu irreversiblen Schäden. Seitdem ist Herr F. vollständig auf Unterstützung angewiesen und lebt im Pflegeheim.

Monatliche Kosten: 3.760 Euro

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